Warum Sie trotzdem kein Update machen sollten?

Das Software-Update bringt viele Probleme mit sich. Zunächst ist es denkbar, dass das Auto dann als Beweismittel bei einer möglichen Klage gegen den Händler oder Hersteller direkt nicht mehr zu gebrauchen ist. Zudem muss der Kunde das Update möglicherweise als Nachbesserung gelten lassen, wodurch weitere Ansprüche kaum noch durchsetzbar sind.

Der nächste Grund, der gegen das Update spricht, ist dass das Fahrzeug anschließend neue Mängel aufweisen könnte. Viele Geschädigte berichten, nach dem Update von schlechterem Fahrverhalten, einem ständig verstopften Rußpartikelfilter sowie gestiegenem Verbrauch. Doch die Beweislast, dass die Mängel von dem Update verursacht wurden, liegt beim Kunden. Es können auch Bauteile betroffen sein, die beim Update gar nicht ein- oder umgebaut wurden.

Drittens sind die Fahrzeuge auch nach dem Update nicht sauber genug. Daher wären sie trotzdem von den drohenden Diesel-Fahrverboten betroffen.

Um ihre Ansprüche zu wahren, sollten Geschädigte daher vor dem Update die Angelegenheit prüfen lassen.

2017-12-13T09:06:27+00:00